Naturschutzgebiet Lüneburger Heide
Naturschutzpark und größte Heidefläche Westeuropas
Der Naturschutzpark Lüneburger Heide ist 230 km² groß und wurde 1921 ausgewiesen. Rund um den 169 Meter hohen Wilseder Berg liegen heute die größten zusammenhängenden Heideflächen Westeuropas.
Der Wilseder Berg ist mit 169 Meter die höchste Erhebung in der norddeutschen Tiefebene und entstand während der vorletzten Eiszeit - der Saaleeiszeit. Er gehört zum Teil einer Endmoräne und hat ein ausgedehntes Hochplateau sowie einen flachen Gipfel. An den Rändern ist der Wilseder Berg mit Mulden, Schluchten und kleinen Tälern ausgeprägt. Offene Sandflächen, großflächige Heidegebiete und weitläufige Nadelwälder bestimmen das Gesicht der Region. Die Heideflächen werden von Heidschnucken beweidet.
Südlich des Museumsdorfes Wilsede liegt der mehrere Hektar große Totengrund, ein Talkessel mit bis zu vierzig Metern hohen Wänden, die mit Heidekraut und Wacholderbüschen bewachsen sind. Wanderwege, die eine gute Aussicht auf das Gelände gewähren, führen am oberen Rand um den Totengrund herum, der - wie die meisten Flächen des Naturschutzgebietes - nicht betreten werden darf.
Besucher können den Totengrund zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit einer der zahlreichen Kutschen aus den umliegenden Dörfern wie Oberhaverbeck, Niederhaverbeck oder Undeloh erreichen. Insbesondere zur Heideblüte im August und September wählen Hunderttausende von Besuchern den Weg zum Wilseder Berg und zum benachbarten Totengrund mit der typischen Heideromantik.
Busauflug zum Wilseder Berg


